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Selbstheilung – Spiritualität als innere Haltung

Was bedeu­tet Kontemplation?
Unter Kon­tem­pla­ti­on ver­ste­he ich eine inne­re Hal­tung, die es uns ermög­licht das Leben aus einem ande­ren Blick­win­kel zu betrach­ten. Es geht um die Spren­gung der eige­nen Begrenzt­heit, indem man sich auf eine höhe­re Betrach­tungs­wei­se kon­zen­triert und die eige­ne inne­re Hal­tung danach aus­rich­tet. Kon­tem­pla­ti­on (von latei­nisch con­tem­pla­tio „Rich­ten des Bli­ckes nach etwas“, „Anschau­ung“, „[geis­ti­ge] Betrach­tung“) meint die Kon­zen­tra­ti­on des Geis­tes auf die Tran­szen­denz und die Spren­gung der eige­nen Begrenzt­heit, indem man den Geist als uner­schöpf­lich ansieht – in dem Sin­ne von „die Gedan­ken sind frei!“ 

Spren­ge Dei­ne eige­nen Grenzen
Es gibt noch etwas hin­ter der uns zur Ver­fü­gung ste­hen­den sicht­ba­ren Wirk­lich­keit; Du hast es in der Hand den Vor­hang zu lüf­ten und dahin­ter zu bli­cken. Eine Erwei­te­rung des eige­nen Hori­zonts ermög­licht es das Leben aus einer ande­ren Per­spek­ti­ve zu betrach­ten! Bli­cke über dei­nen eige­nen Hori­zont hin­aus und spren­ge Dei­ne Gren­zen! Es geht um die Spren­gung der eige­nen Wirk­lich­keit, um den Blick über den Tel­ler­rand hin­aus, um das Leben aus einem ande­ren Blick­win­kel zu betrach­ten und beson­ders einen Blick nach innen zu wen­den – die Enge darf gewei­tet werden. 

Eine Erwei­te­rung des eige­nen Hori­zonts ermög­licht es das Leben aus einer ande­ren Per­spek­ti­ve zu betrach­ten, das ist wah­rer Spi­rit und geleb­te Spi­ri­tua­li­tät, es ist ein­fach Magie! Bli­cke über dei­nen eige­nen Hori­zont hin­aus und spren­ge Dei­ne Gren­zen! Die­se Spren­gung kann mit­hil­fe von Hyp­no­se und Medi­ta­ti­on erreicht wer­den, so wie dies in mei­nen Mär­chen für Erwach­se­ne mög­lich ist. 

Die Bezie­hung zu Dir selbst
Wäh­rend einer Kri­se ist die Bezie­hung zu sich selbst stark gestört, das eige­ne Herz und die eige­nen Bedürf­nis­se wer­den nicht mehr gehört. Natür­li­che Bedürf­nis­se wie Schla­fen, Essen oder Aus­ru­hen kön­nen kaum wahr­ge­nom­men wer­den, so dass unser Sys­tem voll­kom­men aus dem Gleich­ge­wicht gerät. Dies lässt sich wis­sen­schaft­lich erklä­ren und bele­gen durch die Arbeit unse­res Gehirns, des­sen natür­li­ches Zusam­men­spiel zur Emo­ti­ons- und Gefühls­ver­ar­bei­tung aus der Balan­ce gerät. In der Lie­be zu sich selbst fin­det man wie­der Ruhe und Kraft und in die­ser Ruhe fin­dest Du wie­der die Selbst­lie­be. Hei­lung bedeu­tet, dass man wie­der Ver­trau­en in die eige­ne Kraft fin­det, das Gefühl der wei­sen Kraft sei­nes Her­zens wie­der zu fol­gen ist der Weg der Heilung. 

Du findest Glück, Freude und Liebe, wenn Du dieser Stimme in Dir folgst, sie wohnt in Dir.

Finde Deine innere Stimme

Stel­le Dir vor, dass Du eine Stim­me in Dir trägst, die in direk­tem Kon­takt mit dem Gött­li­chen ver­bun­den ist. Die­se Stim­me ist so kost­bar, denn sie ver­sorgt Dich mit Kraft, Ener­gie, Mut, Ruhe und Weis­heit. Du fin­dest Glück, Freu­de und Lie­be, wenn Du die­ser Stim­me in Dir folgst, sie wohnt in Dir. Die­se Stim­me ist Dei­ne See­le, sie ist Teil der Schöp­fung und damit Teil von allem.
Stel­le Dir nun wei­ter vor, dass alles um Dich her­um so laut ist, dass Du die­se Stim­me nicht mehr hörst. Sie ruft und ruft, wie ein Kind, das nach sei­ner Mama ruft und lang­sam ver­zwei­felt, trau­rig ist und resi­gniert, weil es nicht gehört wird. 

Es kommt die Zeit, wo die­se Stim­me ver­stummt, da sie nicht mehr gehört wird; sie ist völ­lig erschöpft, trau­rig, kraft­los und sehr ein­sam, denn sie wird nicht mehr wahr­ge­nom­men; der Kanal zu Dei­nen Gefüh­len, zu Dei­nem Sein, zu Dei­ner Kraft und Lie­be ver­stummt, es fehlt nun Dei­ne Grund­ver­sor­gung, die Dir Antrieb, Ori­en­tie­rung und Halt gibt. So wie ein Auto, das kei­nen Sprit mehr hat, fehlt Dir nun Dei­ne natür­li­che Tank­stel­le, Du läufst leer.

Und nun irrst Du, dass Du die Ver­bin­dung zu Dei­nem inne­ren Band ver­lo­ren hast. Es brei­tet sich eine furcht­ba­re Unru­he in Dir aus, in der Gewiss­heit, dass Du etwas sehr Kost­ba­res ver­lo­ren hast, dass Du etwas sehr Kost­ba­res nicht mehr errei­chen kannst. 

Der ein­zi­ge Weg aus die­ser Situa­ti­on ist die Stil­le, die laut wer­den kann, wenn man wie­der Kon­takt zu dem ver­lo­re­nen Kind und Dei­ner inne­ren Stim­me auf­nimmt. Und so wie ein ver­nach­läs­sig­tes Kind, so brauchst Du auch jetzt viel Geduld und Auf­merk­sam­keit, um wie­der das Ver­trau­en Dei­ner Stim­me zurück­zu­ge­win­nen. Dies ist unbe­dingt not­wen­dig, um das Band wie­der zu knüp­fen. Gib nicht auf, suche immer wie­der bewusst in der Stil­le Kon­takt und ent­schul­di­ge Dich bei Dir, bei Dei­ner Stim­me, die Dich nährt und ver­sorgt. Erwei­se ihr Dank­bar­keit für alles, was ist, denn das zeigt Dir, dass Du kei­ne lee­re umher­ir­ren­de Hül­le bist, sie ist Dei­ne Ord­nung und lie­fert Dir die Struk­tur, um Dein Leben schön zu machen. Die­se Stim­me ver­kör­pert die abso­lu­te Lie­be und steht in direk­tem Kon­takt zum Ursprung allen Seins, erken­ne Dich als einen Teil davon. 

Den eige­nen Impul­sen nach­zu­kom­men, sich von der Angst zu befrei­en, den Mut zu haben sei­ner Furcht zu begeg­nen, ist Teil der Hei­lung. Dies geht nur über eine tie­fe inne­re Bereit­schaft zur Ver­än­de­rung! Men­schen, dar­un­ter zäh­le ich auch mich selbst, die dies erlebt haben, haben ver­ges­sen sich Zeit für sich selbst zu neh­men, sie sind per­ma­nent über Gren­zen gegan­gen, über die eige­ne Gren­ze, die ihnen eigent­lich gesagt hat, dass sie nicht mehr kön­nen. Wenn man den lei­sen Zuruf die­ser War­nung per­ma­nent über­hört, so ist man irgend­wann gar nicht mehr in der Lage über­haupt Ruhe zu fin­den, das Sys­tem wird voll­kom­men über­dreht. Komm, komm und befreie Dich!